EMFM - Elektro-Mobil-Freunde-München

Elektroautos

Fahrzeuge welchen einen Elektromotor als Antrieb verwenden sind Elektroautos, Elektromobile (*Solarmobile). Sie führen ihre Energie in Form von Batterien mit sich. In der Frühzeit der Automobile waren die Elektroautos den Autos mit Verbrennungsmotor überlegen da die Verbrennungsmotoren unzuverlässig waren. Erst nach 1900 wurden Autos mit Elektromotor nahezu vollständig von solchen mit Verbrennungsmotor verdrängt.

Eine weite Verbreitung von Elektrofahrzeugen kann erst erreicht werden, wenn die Probleme der Energiespeicherung gelöst sind. Bisher haben nahezu alle Elektroautos einen Akku, der lediglich zu einem Betrieb von etwa 80 bis 400 Kilometer Reichweite ermöglicht. Das hohe Akkugewicht sowie die begrenzte Ladekapazität verhindern größere Reichweiten am Stück. Deshalb sind zur Zeit noch viele Ladestationen nötig, wenn man weiter fahren will, außer man hat einen Tesla.

* Als Solarmobile bezeichnet man ein Elektromobil welches mit Strom aus regenerativen Quellen (Solarstrom, Wasserkraft, Windkraft) geladen wird.

Elektroauto Fiat 500



Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den Alltagsgebrauch ließ sich grob in drei Richtungen unterteilen.

Die Entwicklung leichter Fahrzeuge, sogenannter Leichtelektromobile ( LEM ), die sehr sparsam mit Energie umgehen, damit befriedigende Reichweiten erzielt werden können. Beim Leichtfahrzeug kommt auch der zusätzliche Einsatz eines Pedalantriebes in Frage, um die Kosten und das Gewicht eines reinen Elektroantriebes zu reduzieren. LEM Fahrzeuge benötigen typischerweise im Alltag etwa 4-10 kWh elektrische Energie für eine Strecke von 100 km. Als Traktionsbatterien kamen früher zumeist Bleiakkumulatoren oder Nickel-Cadmium-Akkus zum Einsatz, heute werden Lithium-Ionen-Akkumulatoren verwendet. Bis jetzt haben sich LEM Fahrzeuge nicht durchsetzen können und werden von eBikes ergänzt.

Umbau herkömmlicher Autos zu Elektromobilen mit dem Ziel, ähnliche Fahr- und Fahrzeugeigenschaften wie mit einem Verbrennungsmotor zu erreichen. Dieser Weg wurde vor allem von französischen Herstellern (Renault, PSA (Citroën, Peugeot)) beschritten. Diese Fahrzeuge benötigen typischerweise im Alltag etwa 12-20 kWh elektrische Energie für eine Strecke von 100 km. Seit es immer mehr serienmäßige Fahrzeuge gibt, wird so gut wie kein Verbrenner Fahrzeug zu einem Elektrofahrzeug umgebaut.

Bereits produzierte Fahrzeuge mit hybriden Antrieb sind wegen ihrer Sparsamkeit im städtischen Verkehr bekannt geworden. Solarfahrzeuge, etwa zu Wettbewerbe, verfügen natürlich über einen Elektroantrieb. Berühmt geworden sind die Leistungswettbewerbe in der Schweiz und die Langsteckenrennen in der australischen Wüste.

In der heutigen Zeit werden immer mehr reine Elektrofahrzeuge von Autoherstellern angeboten. Diese bestimmen in der Zukunft was der Kunde zu haben hat und wie die Elektromobilität in der Zukunft auszusehen hat. Nicht immer ist dies sinnvoll.



Im Moment steigt die Zahl von Firmen welche Elektroautos herstellen. In der Vergangenheit haben sich einige Hersteller maßlos übernommen da diese von Ihrem Produkt so überzeugt waren das man die Fahrzeuge in 10.000 Serien herstellen wollte oder das Produkt war so schlecht, das dieses erst gar nicht richtig auf den Markt kamen.

Die Hersteller welche heute produzieren haben es gelernt, sich auf diesem schwierigen Markt zu behaupten und Ihre Fahrzeuge dem Stand der Technik anzupassen. Weiterhin merken wir auf Veranstaltungen das, daß Interesse an Elektrofahrzeugen ständig wächst. Das ist auch kein Wunder da immer mehr Leute eine saubere Alternative möchten.

Da die Hersteller von Elektromobilen noch keine großen Stückzahlen haben sind diese Fahrzeuge sehr teuer im Vergleich zu einem normalen Kleinwagen. Sollten irgendwann die Stückzahlen wie beim Automobilbau sein, denke ich kann man die Kosten halbieren. Aber das wird leider noch etwas dauern.

Warum fahren wir dann trotzdem ein Elektromobil ?

  • höherer Wirkungsgrad der Antriebseinheit, daher geringerer Einsatz von Primärenergie
  • keine Abgase, keine Verbrennung von Fossilien Brennstoffen, kein Sauerstoffverbrauch
  • kein Lärm, keine Entstehung von CO, CO2, SO2, NOx
  • kein Motorenölwechsel, weniger Gefahr der Umweltverschmutzung mit Öl
  • elektrisches Bremsen, Nutzenergie-Rückgewinnung
  • weniger Bremsabrieb, weniger Umweltverschmutzung
  • Wiederverwertung der Antriebseinheit sehr gut möglich
  • kein Hantieren mit Treibstoff, kein Verschütten oder Verdunsten
  • Benzol- und Dieseldämpfe sind gefährlich für Mensch (krebserregend) und Umwelt
  • kein Energieverbrauch bei Staus oder Ampelstops
  • keine Warmlaufphase
  • leichte Bedienung, keine Schaltstufen
  • weil es einfach Spass macht

Elektro-, Brennstoffzellen- und Hybrid-Fahrzeuge


Hier ein guter Link auf die Seite Elektroauto-tipp.de.
Die Liste enthält aktuelle Elektro-, Brennstoffzellen- und Hybrid-Fahrzeuge nach Herstellern sortiert. [Mehr Info]

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